Viktor Toyka, Dienst in Zeiten des Wandels. Erinnerungen aus 40 Jahren Dienst als Marineoffizier 1966-2006

Viktor Toyka, Dienst in Zeiten des Wandels. Erinnerungen aus 40 Jahren Dienst als Marineoffizier 1966-2006 Berlin 2017, 

 

ISBN 978-3-945861-57-8, 300 Seiten, Paperback, 19,80 Euro.

 

Flottillenadmiral a.D. Viktor Toyka, Geburtsjahrgang 1946, hat die erste Hälfte seiner Dienstzeit im Kalten Krieg, unter der militärischen Bedrohung durch den Warschauer Pakt, erlebt. Sein Truppendienst war stark geprägt vom Einsatz in der Ubootwaffe, in der er zweimal ein Uboot als Kommandant führte. Nach seiner Ausbildung für den Admiralstabsdienst war er in mehreren Verwendungen im Bundesministerium der Verteidigung wie auch in Stäben und Dienststellen in und außerhalb der Marine eingesetzt. Dort hat er an der Weiterentwicklung der Marine nach der deutschen Vereinigung wie auch an der Schaffung der Grundlagen für die Auslandseinsätze der Bundeswehr mit Beginn der Balkaneinsätze mitgewirkt. Er hat die Zusammenarbeit von Heer, Marine und Luftwaffe im neuen sicherheitspolitischen Umfeld mit voran getrieben und schließlich an der Modernisierung der deutschen Generalstabsausbildung Teil gehabt. Erfolg wie Misserfolg in der Menschenführung und seine Erkenntnisse und Überzeugungen auf diesem Gebiet, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben, legt er offen dar.

Sein Bericht fußt auch auf den Tagebüchern, die er während seiner Dienstzeit geführt hat.

 

Hans Frank, Norbert Rath : Kommodore Rudolf Petersen. Führer der Schnellboote 1942–1945. Ein Leben in Licht und Schatten unteilbarer Verantwortung.

 

Hans Frank, Norbert Rath : Kommodore Rudolf Petersen. Führer der Schnellboote 1942–1945. Ein Leben in Licht und Schatten unteilbarer Verantwortung, Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-41-7, 188 Seiten, Paperback, 19,80 €

  

Schnellboote wurden anfangs nur als Gelegenheitswaffe angesehen, und noch 1938 forderte der Flottenchef die Einstellung des Schnellbootbaues. Im Krieg bewährten sie sich jedoch und wurden mit der Einrichtung eines „Führer der Schnellboote“ selbständig.

 

Rudolf Petersen besetzte diesen Posten bis Kriegsende. Er führte einfallsreich und umsichtig und entwickelte die Schnellbootswaffe zu einem bis in die letzten Tage erfolgreichen Seekriegsmittel im Küstenvorfeld. Mit einer Flaggenparade in der Geltinger Bucht im Mai 1945 endete der Krieg für die verbliebenen deutschen Schnellboote. Nicht so für Rudolf Petersen, denn als Gerichtsherr hatte er nach der Kapitulation noch Todesurteile gegen Fahnenflüchtige aus dem Verband bestätigt und das Urteil vollstrecken lassen. In jahrelangen Gerichtsverhandlungen hatte er sich dafür zu verantworten und, obwohl schließlich freigesprochen, trug er bis ans Lebensende schwer an dieser „Schuld“.

 

In diesem Buch wird die Person Petersens als tatkräftiger und gleichzeitig fürsorglicher, auch Konflikte mit den Vorgesetzten nicht scheuender, militärischer Führer geschildert. Ein Mann, der aber in den Tagen des Übergangs vom Krieg zum Frieden offensichtlich nicht mehr die Kraft aufbrachte, sich von seinem Erfahrungs- und Lebensbild leiten zu lassen, sondern dem Druck, der von höchsten Stellen auf ihn ausgeübt wurde, nachgab.

 

 

 

Winfried Papenfuß, Die Kriege der Karendorffs

 

Winfried Papenfuß, Die Kriege der Karendorffs, Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-44-8, 344 Seiten, 24,80 Euro.

Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband!

 

„Die Kriege der Karendorffs“ – Das Buch widmet sich dem Thema der Verschleppung von Zivilpersonen aus den östlichen deutschen Landesteilen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, einer in dieser Form bisher in der deutschen Literatur nur wenig dokumentierten Kriegsfolge. Der große zeitliche Abstand zu dem damaligen, physisch wie psychisch kaum zu verkraftenden Geschehen, ermöglichte eine emotional sparsame und auch nüchterne Darstellung, die das gelegentliche Augenzwinkern nicht ausschließt, ohne den Ereignissen den im Detail anhaftenden Schrecken zu nehmen.

 

Mit Rückblenden auf den familiären Hintergrund im Zeitraum vom Ende des 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wird die Entwicklung der Haupt-personen im sozialen Umfeld eines überwiegend pommerschen  ländlichen Milieus und im Geschehen beider Weltkriege verfolgt.

 

Zum Autor:

Professor Dr. sc. med. Winfried Papenfuß (Jahrgang 1933) lebt in Pinnow bei Schwerin. Verheiratet, drei Kinder. Beruflich in der Luft- und Raumfahrt-medizin sowie im medizinisch-präventiven und -rehabilitativen (wissenschaft-lichen) Bereich im In- und Ausland tätig.

Publizistische Arbeit: Handbuch Luftfahrtmedizin (Herausgeber und Mitautor), Beiträge zu medizinischen Fachbüchern, Sachbücher zur Krebsprävention, zur Ganzkörperkältetherapie minus 110°C und zum Problem der Aktivierung des

körpereigenen Potenzials bei der Bewältigung lebensbedrohender krankhafter

Prozesse. Autobiographie unter beruflichem Aspekt, Erzählungen.

 

Außerberufliche Interessengebiete: Antike und deutsche, speziell preußische Geschichte; deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

Heinz Laube,  Duell am geteilten Himmel,  Berlin 2016

Heinz Laube, Duell am geteilten Himmel, Berlin 2016.

  

Paperback: ISBN 978-3-945861-35-6, 276 Seiten, 19,80 Euro

Hardcover mit Schutzumschlag und Lesezeichen: ISBN 978-3-945861-42-4, 276 Seiten, 29,80 Euro

 

 

Gestern, heute, morgen: Wer von uns weiß schon in dieser schnelllebigen Zeit, was wirklich wichtig ist?

Heinz Laube, Flieger, General, will seine Erlebnisse, seine vielfältigen Erfahrungen einordnen in diese Welt. Und zeigen, dass Geschichte hilft, das Heute zu verstehen.

JAGD AM GETEILTEN HIMMEL heißt sein neuestes Buch, das sich mit dem Fliegen im Kalten Krieg befasst – in einem Himmel wie er heute in Europa erneut geteilt ist. Weil sich die wichtigen Nationen wieder einmal nicht einig sind.

Wenig ist sich die deutsche Öffentlichkeit heute noch bewusst, was wir den Männern der Bundeswehr und ihrem unermüdlichen täglichen Einsatz verdanken, dass damals die Abschreckung wirksam war, und dass wir von einem heißen Krieg verschont geblieben sind.

 

Zum Autor:

H.S. Laube, geboren am Fuße des Riesengebirges in Niederschlesien, ist aufgewachsen in Oberfranken, in Bayern. In Coburg besuchte er das Gymnasium Casimirianum.

Er schlug die Offizierslaufbahn in der deutschen Luftwaffe ein. Am Armed Forces Staff College in USA, in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und am NATO Defense College in Rom hat er studiert. Ein begeisterter Jagdflieger, der in vier Kontinenten im Einsatz war und bis zum Fliegergeneral aufstieg. Seit seiner Pensionierung hat er bereits mehrere historische Romane aus der Zeit des Stauferkaisers Friedrich II. veröffentlicht. Heute ist der Autor wieder in Bayern zu Hause, er lebt und arbeitet im Raume München.

Rainer Buske, Eine Reise ins Innere der Bundeswehr. Wundersame Geschichten aus einer anderen Welt.

Rainer Buske, Eine Reise ins Innere der Bundeswehr. Wundersame Geschichten aus einer anderen Welt, Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-25-7, 224 Seiten, 19,80€

 

„Eine Reise ins Innere der Bundeswehr“ ist ein Erlebnisbericht eines Soldaten, der auf über 40 Jahre Dienstzeit zurückblickt. Das Buch deckt in Form von verschiedenen Anekdoten zwei Epochen deutscher Militärgeschichte ab, nämlich die Zeit des Kalten Krieges und die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung.

Der Autor führt den Leser mit seinen Geschichten in eine Zeit zurück, die in den 70er und 80er Jahren für alle Bundesbürger eine Selbstverständlichkeit war. Eigentümlichkeiten der Wehrpflicht, der Manöverpraxis und des dienst-lichen Alltages werden genauso (selbst-) ironisch auf die Schippe genommen wie handelnde Persönlichkeiten mit allen ihren menschlichen Stärken und Schwächen. Die innerdeutsche Grenze, die Konfrontation der großen Militär-blöcke und die Strategie der Vorneverteidigung werden schlaglichtartig, und das zumeist aus der Froschperspektive, beleuchtet.

Mit der deutschen Wiedervereinigung kehrte auch für den Autor eine Zeitenwende ein, die sich in dem Erlebten und zwangsläufig auch in den Erzählungen widerspiegelt. Der Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht, Anforderungen einer „Armee im Einsatz“ bis hin zu Eigentümlichkeiten von Verwendungen, die mit dem Aufstieg auf der Karriereleiter einhergehen, lassen die Geschichten aus der sogenannten „Schlammzone“ in die Ebene von Stäben und Kommandobehörden wechseln.

Doch auch hier zeigt der Autor, dass es bei der Bundeswehr zu allererst menschlich und damit sehr wohl auch lustig zugehen kann. Das Buch lädt zum Schmunzeln ein. Die Bundeswehr ist eine einzigartige Großorganisation, die Vergnüglichkeiten kreiert, die woanders vielleicht nicht so vorkommen.

 

Oberst a.D. Rainer Buske trat im Januar 1974 seinen Dienst in der Bundeswehr an. Bis zum 31.05.2014 diente er in zahlreichen Verwendungen im In- und Ausland. Er war Kommandeur eines Panzergrenadierbataillons und stellvertretender Kommandeur einer Panzerbrigade. An insgesamt drei Auslandsaufenthalten nahm er jeweils als Kommandeur eines Einsatz-verbandes teil.

 

Oberst a.D. Rainer Buske ist seit dem 01.06.2014 pensioniert und lebt mit seiner Ehefrau in Hamburg. Im Miles–Verlag sind bislang zwei weitere Bücher von ihm erschienen: „Mein Vater – Vom Vorbild zum Despoten. Eine innere Abkehr“ als auch „KUNDUZ – Ein Erlebnisbericht über einen militärischen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan im Jahre 2008“.

 

 

 

Adolf Brüggemann, Als Offizier der Bundeswehr im Auswärtigen Dienst. Meine Erinnerungen als Militärattaché in Seoul (Republik Korea) 1978-83 und in Prag  (Tschechoslowakei / Tschechien) 1988-93.

Adolf Brüggemann, Als Offizier der Bundeswehr im Auswärtigen Dienst. Meine Erinnerungen als Militärattaché in Seoul (Republik Korea) 1978-83 und in Prag  (Tschechoslowakei / Tschechien) 1988-93, Berlin 2015.

 

ISBN 978-3-945861-13-4, 272 Seiten, zahlreiche Farbbilder, 19,80 Euro

 

 

Adolf Brüggemann war von 1978-83 Verteidigungsattaché und Leiter des Militärattachéstabes bei der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Seoul/Südkorea. Damals herrschte in dem geteilten und ständig durch Nordkorea bedrohten Land eine dramatische innenpolitische Lage (Ermordung des Staatspräsidenten durch den Geheimdienstchef, Militärputsch, Aufstand der Bevölkerung in Kwangju/Südwestkorea).

 

Fünf Jahre später wurde er Verteidigungsattaché und Leiter des Militär-attachéstabes bei der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag.

1989 war er aktiver Zeitzeuge bei der Versorgung aus Beständen der Bundeswehr von insgesamt über 20.000 DDR-Bürgern, die in drei Fluchtwellen in der Botschaft Zuflucht suchten.

Nach der sog. Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei im Herbst 1989 war der erfolgreiche Aufbau der militärpolitischen Beziehungen und militärischen Kontakte zwischen der Bundeswehr und der Armee der Tschechoslowakischen und – nach der Teilung des Landes – der Tschechischen Republik nicht zuletzt sein Werk.

 

Von Juni 1990 bis zum Ende seiner Verwendung in Prag war er Doyen des Militärattachékorps; der erste Offizier eines westlichen Landes in diesem Amt seit Wiedererstehen des tschechoslowakischen Staates 1945.

 

 

 

Ernst-Ulrich Hahmann, Mit neunzehn im Kessel von Stalingrad

Ernst-Ulrich Hahmann, Mit neunzehn im Kessel von Stalingrad, ISBN 978-3-945861-08-0, Paperback, 204 Seiten, 19,80€

 

Drei Monate lang tobte die blutige Schlacht zwischen deutschen und sowjetischen Truppen um Stalins Stadt und das umliegende Gebiet westlich der Wolga. Überall, wohin man blickte, unbeerdigte Leichen, Kadaver, ausgebrannte Panzer, Trümmer und nochmals Trümmer. Der Schnee bildete ein Leichentuch für eine ganze Armee.

Der Autor beschreibt die Schlacht auf der Grundlage von Feldpostbriefen und Fotografien eines deutschen Soldaten, der den Kessel von Stalingrad wie durch ein Wunder überlebt hat.

 

Ernst-Ulrich Hahmann, geb. 1943 in Ellrich am Südharz, lebt in Bad Salzungen. Ausbildung als Dreher, danach Laufbahn eines Artillerieoffiziers (1963-1988). Während der Wendezeit Einsatz als Kreisgeschäftsführer beim DRK (1988-1991). Anschließend ist er in verschiedenen Wachfirmen in unterschiedlichen Funktionen tätig.

Von 1992-1995 Fernstudium „Schule des Großen Schreibens“ an der Axel Andersson Akademie in Hamburg. Er ist Mitglied des Literaturkreises in Bad Salzungen.

 

 

Gustav Lünenborg   Bürger und Soldat. Innere Führung hautnah   1956 - 1993 1993 - 2015

Gustav Lünenborg, Bürger und Soldat. Innere Führung hautnah 1956-1993, 1993-2015, ISBN 978-3-945861-07-3, Paperback, 268 Seiten, 19,80€

 

Der Autor war Soldat von 1956 bis 1993 und begleitet die Entwicklung der Bundeswehr bis heute. Er war u. a. 12 Jahre Kommandeur in verschiedenen Verwendungen und 6 Jahre Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr. Er gibt einen tiefen, sehr persönlichen Eindruck in seine berufliche Welt und verbindet damit seine zahlreichen Ansprachen, Vorträge, Veröffentlichungen zu den Konfliktfeldern „Bundeswehr und Gesellschaft“, „Warum deutsche Soldaten?“, „Militärische Führung“ oder „Was ist Innere Führung“?

 

Da sind klare Aussagen zu „Soldatische Vorbilder“, „Soldat und Christ“, „Tradition“, „Soldaten sind Mörder“, zu Atomwaffen, zur „Wehrmachtsstellung“ oder „Nichts ist gut in Afghanistan“. Schließlich zur Gegenwart deutscher Soldaten im Krieg.Das Buch begleitet die praktische Arbeit des Autors als militärischer Führer, als Lernender und als Lehrender. Dabei sind die Einordnung der Streitkräfte in den freiheitlichen Rechtsstaat und die Führung von Soldaten die Leitthemen.

 

"Bürger und Soldat" ist ein eindrucksvolles Dokument über das Selbstverständnis und praktische Engagement eines Soldaten der ersten Stunde, der Innere Führung bis heute vorlebt. Es ist ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte über die Weiterentwicklung der Inneren Führung in der Bundeswehr.

 

 

Rainer Buske, Mein Vater. Vom Vorbild zum Despoten. Eine innere Abkehr, Berlin 2015.

Rainer Buske, Mein Vater. Vom Vorbild zum Despoten. Eine innere Abkehr, Berlin 2015, 80 Seiten, ISBN 978-3-937885-65-0, €9,80

 

Vater und Sohn - ein klassischer Generationskonflikt, und doch geht dieser Konflikt tiefer als gewöhnlich. "Mein Vater" ist ein Zeugnis für das Scheitern einer untergegangenen Generation, die es versäumte, sich dem modernen Wandel der Zeit anzupassen.

Es ist ein Erklärungsversuch, wie es hierzu kommen konnte. Und es ist zugleich ein sehr persönliches Eingeständnis von Versäumnissen und Fehlern der heutigen Jugend in Form des Sohnes, sich gegen einen Despoten aufzulehnen und sich zu wehren. Es ist aber zugleich eine Mahnung an alle, dass man den Despoten dieser Welt nur das Handwerk legen kann, wenn man sich gegen sie erhebt. Und dazu gehört vor allem Mut und Zivilcourage.

 

 

Klaus Grot, So war’s, damals. Dienstchronik eines Pionieroffiziers im Kalten Krieg 1954-1991

Klaus Grot: So war’s, damals. Dienstchronik eines Pionieroffiziers im Kalten Krieg 1954-1991, Berlin 2014, ISBN 978-3-937885-77-3, Preis 22,80€.

 

Zum Ende seines Lebens blickt Oberstleutnant a.D. Grot auf 36 Dienstjahre zurück, in denen er ohne die Ausbildungszeit berechnet, auf 19 verschiedene Verwendungen zurückblicken kann. Diese führten ihn in jungen Jahren zunächst in den Truppendienst vom Zugführer bis zum Kompaniechef in einer selbständigen Panzerpionierkompanie. Danach fand er in hohen Stäben der Bundeswehr Verwendung. Die Versetzung zum Kommando der Territorialen Verteidigung und dort zur Spezialstabsabteilung Pionierwesen führte ihn in das territoriale Pionierwesen ein, dem er bis zu seiner Zurruhesetzung in verschiedenen Funktionen dienen sollte.

 

Einundzwanzig Jahre nach der Wende hat sich das Bild der Bundeswehr völlig gewandelt. Von der umfangreichen Organisation des deutschen Territorial-heeres ist kaum noch etwas vorhanden. Die bis dahin unter großem finanziellen Aufwand errichteten Anlagen der territorialen Landesverteidigung sind größtenteils entfernt. Vieles, was damals geleistet wurde, ist heute vergessen. Zwar gibt es Untersuchungen zur Geschichte einzelner Truppen- oder Waffengattungen oder zur Entstehung von Operationsplänen hoher oder höchster NATO-Kommandobehörden aber Berichte zur Aufstellung von Truppenteilen, den dabei aufgetretenen Schwierigkeiten, dem täglichen Dienstablauf sind selten. Dasselbe trifft auf den Dienst des Territorialheeres zu. Wer weiß heute noch um die Probleme der Sperrbearbeitung zum Beispiel auf dem Staatsgebiet der Freien und Hansestadt Hamburg.

 

Um ein wenig Licht in die Vergangenheit zu bringen, bemüht sich der Verfasser, seine Erlebnisse und Erfahrungen dem Vergessen zu entreißen, um so der Gegenwart zu zeigen, wie es damals war. Viele der damals agierenden Kameraden weilen nicht mehr unter uns. Deren Mühen, Leistungen und Anstrengungen gilt es sich zu erinnern.

 

 

 

Jan Becker, Aufgewühltes Wasser, Band 1: Die Flut, Berlin 2014

Jan Becker, Aufgewühltes Wasser, Band 1: Die Flut, Berlin 2014, 604 Seiten, ISBN 978-3-937885-80-3, Preis 34,80€

 

Jan Becker, Aufgewühltes Wasser, Band 2: Die Welle, Berlin 2014

Jan Becker, Aufgewühltes Wasser, Band 2: Die Welle, Berlin 2014, 596 Seiten, ISBN 978-3-937885-81-0, Preis 34,80€

 

Jan Becker, Aufgewühltes Wasser, Band 3: Die Ebbe, Berlin 2014

Jan Becker, Aufgewühltes Wasser, Band 3: Die Ebbe, Berlin 2014, 620 Seiten, ISBN 978-3-937885-83-4, Preis 34,80€

 

"Aufgewühltes Wasser" ist nicht die Biographie eines prominenten Schleswig-Holsteiners, sondern die eines Normalbürgers des Landes zwischen den Meeren.


Der Protagonist des dreibändigen Tatsachenromans - der Autor Jan Becker hat ihn Hannes Färber genannt, - spannt einen Bogen von 1942 bis 1992.
Aufregendes, Unverständliches, Liebenswertes und Verdammungswürdiges begegnet den um 1935 geborenen Jahrgängen...
Als missbrauchte Kindersoldaten, denen das Hakenkreuz im Herzen brannte, waren sie 1945 mit schrillem Übergang in eine Welt entlassen worden, in der alles erlaubt und machbar schien.


Schweigsam gewordene Eltern, Erzieher und Vorgesetzte überließen dieser Zwittergeneration das Selbststudium demokratischer Spielregeln. Die angebotenen Freiheiten missverstanden, durchlebten die Heranwachsenden eine  aufrührerische Sturm- und Drangzeit, stürzten sich in Affären und überschritten altgefügte Grenzen auf dem Wege der Selbstfindung.


Hannes Färber, als einer dieser in das Dritte Reich Hineingeborenen, sucht die verloren geglaubte Ordnung bei den neu aufgestellten Streitkräften der Republik und stößt dabei auf ewig gestrige Strukturen, die ihm auch später im Dienst des Auswärtigen Amtes begegnen.


Der Tatsachenroman, in dem Zeitgenossen zu erkennen sind, ist zeit- und gesellschaftskritisch, wohl auch politisch und durchkämmt bundeswehr- spezifische Eigentümlichkeiten.


Die Lektüre ist ist gewürzt mit aparten erotischen Details, ist frech und unterhaltsam.


"Aufgewühltes Wasser " erschien in drei Bänden, betitelt:
"Die Flut", "Die Welle", "Die Ebbe".

 

Wulf Beeck, Mit Überschall durch den Kalten Krieg, Berlin 2013

Mit Überschall durch den Kalten Krieg. Ein Leben für die Marine

Von Wulf Beeck. Berlin 2013, paperback 352 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-937885-70-4, 24,80€

 

Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 und der Auflösung der Sowjetunion im darauf folgenden Jahr endete der Kalte Krieg. Viele Soldatengenerationen der Bundeswehr haben erfolgreich dazu beigetragen, einen neuen Krieg in der Mitte Europas zu verhindern. Ihr Dienst und die damit verbundenen Belastungen geraten heute allzu leicht in Vergessenheit. Kaum jemand weiß noch, was eine militärische Karriere mit den hohen Anforderungen an die Einsatzbereitschaft von den Soldaten und ihren Familien verlangte.

Wulf Beeck schreibt mit Blick auf seine Zeit in der Bundeswehr von 1965 bis 1995: “30 1/2 Jahre bei der Marine! WOW! Mein Lebenstraum wurde wahr, und ich wurde Pilot auf dem damals schnellsten Düsenflugzeug der Welt, der ‘F-104G’, auch ‘Starfighter’

genannt. Leider wurde aus dem ‘Sternenjäger’ schnell der berüchtigte ‘Witwenmacher’.

Auch ich verlor in wenigen Jahren viel zu viele Staffelkameraden. Einer meiner tödlich verunglückten Freunde war Joachim von Hassel, der Sohn des damaligen Bundestagspräsidenten und früheren Verteidigungsministers Kai-Uwe von Hassel. Ich flog auf seinem letzten Flug mit ihm zusammen als sein Formationsführer. Dieses Buch widme ich allen in dieser Zeit verunglückten Piloten.”

 

 

Harald Volkmar Schlieder, Mein Vater - Musiker und Offizier. 1918 Dresden - 1998 Miltenberg

 

Harald Volkmar Schlieder, Mein Vater - Musiker und Offizier. 1918 Dresden - 1998 Miltenberg, Berlin 2013, 136 Seiten, zahlreiche Farb- und s/w-Abb., 978-3-937885-64-3, 19,80 €.

Harald Volkmar Schlieder ist 1944 in Cosel geboren, in Miltenberg, Sonthofen und Paris aufgewachsen und wohnt nun, nach einem langen Berufsleben, das ihn durch ganz Deutschland und Europa geführt hat, seit 2004 wieder in Miltenberg, der „Perle des Mains“.

 

Nach seiner Autobiographie „Kommando zurück!“ und der Geschichte seines Großvaters, „Opa Willy“, legt er nun die Biographie seines Vaters vor. Dabei versucht der Autor darzustellen, wie die eigentliche Neigung und der erlernte Beruf sei-nes Vaters diesen und seine Familie in den ersten Jahren nach dem Krieg über Wasser gehalten hat und wie er im Laufe seines Lebens – unter Ausübung eines völlig anderen Berufs in Deutschland und im europäischen Ausland – der Musik dennoch auf seine Weise die Treue gehalten hat.

 

Bei der Schilderung des Lebenswegs seines Vaters macht der Autor allerdings auch deutlich, wie sich dessen Erziehung auf einer elitären NAPOLA und seine militärische Ausbildung auf sein gesamtes Wesen ausgewirkt haben. Dennoch: trotz seines recht erfolgreichen militärischen Werdegangs hat wohl insgesamt die Musik die Oberhand behalten. „Seine Musik klingt nach“, schreibt der Autor zum Schluss und belegt dies durch vielfache Dokumente aus dessen musikalischen Aktivitäten, nicht zuletzt dadurch, dass er Einsicht in einige seiner kleineren Kompositionen, die er immer noch im Ohr hat und die erhalten geblieben sind, gewährt.

 

 

 

 

Reinhart Lunderstädt, Aus dem Leben eines Hochschullehrers. Ein persönlicher Bericht.

 

Reinhart Lunderstädt, Aus dem Leben eines Hochschullehrers. Ein persönlicher Bericht, Berlin 2012, 328 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-937885-52-0, Preis 19,80€

 

Reinhart Lunderstädt berichtet in „lockerer Schreibe“ über wesentliche Stationen seines Lebens. Im Mittelpunkt steht seine Tätigkeit als Hochschullehrer, insbesondere die 30 Jahre als C4-Professor für Regelungstechnik in der Fakultät für Maschinenbau an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Als einer der Professoren der ersten Stunde beschreibt er den Aufbau dieser Reformuniversität des Bundes und stellt die wesentlichen Forschungsprojekte seiner Arbeitsgruppe vor. Dazu gehören seine Reisen zu den einschlägigen Konferenzen in Länder aller fünf Kontinente.

Ausführlich berichtet er zudem über seine Tätigkeit als Gründungssenator der Technischen Universität Hamburg-Harburg und seine prägende Mitwirkung nach der Wiedervereinigung bei der Restitution der Hochschulen in den neuen Bundesländern.

Herausgehoben widmet er sich seiner Kooperation mit der Naval Postgraduate School in Monterey in Kalifornien und den sich daraus ergebenden Kontakten zu Land und Leuten in den USA.

Der Bericht zeigt auf, dass ein Hochschullehrer, insbesondere in den Ingenieurwissenschaften, über die fachliche Kompetenz hinaus auch unternehmerische Aktivitäten entwickeln muss. Er sollte sich außerdem bemühen, Mitglied im Netzwerk sowohl der Leitung und Verwaltung seiner Hochschule und der Ministerialbürokratie des zuständigen Ministeriums als auch der politisch Handelnden seiner Region und ggf. darüber hinaus zu werden.

Blue Braun, Erinnerungen an die Marine 1956-1996

Erinnerungen
Erinnerungen

Blue Braun, Erinnerungen an die Marine 1956-1996, Berlin 2012, Paperback, 468 Seiten, ISBN 978-3-937885-47-6, Preis 29,80€

 

 

Der Marineoffizier Dieter "Blue" Braun berichtet humorvoll über seine

Erlebnisse und Begegnungen im Dienst der deutschen Marine in den Jahren 1956 bis 1996. Dabei hat er alle Ebenen vom Matrosen bis zum Admiral erlebt.

In seinen Schilderungen ruft er die Bundesmarine und den Anfang der

Deutschen Marine mit ihren Menschen, mit ihren Stärken und Schwächen in unser Gedächtnis zurück. Er lässt uns teilhaben vom holprigen Beginn kurz vor dem Aufstand der Ungarn, über den kalten Krieg bis zu den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung.

Der besondere Stil und die Eigenarten der Marine stehen im Vordergrund; von strategischen Betrachtungen dagegen sieht der Autor ab.

Harald V. Schlieder, Kommando zurück!

Harald Volkmar Schlieder, Kommando zurück! Erinnerungen an Kindheit und Jugend von 1944-1963 in Deutschland und Frankreich sowie an 41 Jahre Bundeswehr von 1963-2004 in Deutschland und Europa, Berlin 2012, Paperback, 344 Seiten, zahlreiche Bilder,  ISBN 978-3-937885-49-0, Preis 24,80€

 

Oberst a.D. Harald Schlieder ist 1944 in Cosel / Oberschlesien geboren; Kindheit und Jugend hat er in Miltenberg am Main, in Sonthofen im Allgäu und in Paris verbracht.

Danach war er 41 Jahre lang Soldat.

Seit seiner Pensionierung 2004 lebt er mit seiner Frau in Miltenberg.

In seinem vorliegenden Buch schildert er zunächst anschaulich, wie er in der Nachkriegszeit in Miltenberg auf dem Lande aufwächst und später im Allgäu, als „Preuße“ im oberbayerischen Umfeld, die Allgäuer Bergwelt kennen lernt.

Seinen Aufenthalt in Frankreich beendet er 1963 mit dem „Internationalen Baccalauréat“; dabei beschreibt der Autor seine Erlebnisse in einem zunächst fremden, dabei faszinierenden, neuen Umfeld, das ihm bald zur zweiten Heimat wird.

Im Folgenden stellt er seine Laufbahn bei der Bundeswehr in Deutschland und bei Auslandsverwendungen in Belgien, Italien, Frankreich, dem ehemaligen Jugoslawien und den Niederlanden dar; dabei geht er insbesondere auf seine vielen interessanten privaten und dienstlichen Reisen in Europa, nach Amerika und Asien ein.

Besonderen Wert legt er auf die detaillierte, jedoch stets plastische Schilderung seiner vielfältigen Erfahrungen anlässlich der deutschen Wiedervereinigung, seiner vielen „Abenteuer“ mit Alliierten auf dem Balkan, in Italien, Polen und der Türkei sowie der zunehmenden internationalen Verflechtung Deutschlands und seiner Armee.

Bei seinen Erzählungen wird deutlich, wie schwierig es dabei bisweilen ist, den „Spagat“ zwischen dienstlichen Erfordernissen und intaktem Familienleben auf Dauer auszuhalten. Dementsprechend kommen auch die Schilderungen aus dem Alltag einer deutschen Soldatenfamilie, speziell im Ausland, nicht zu kurz.

Da er als Sohn eines Musikers – und Offiziers – frühzeitig an die Musik herangeführt wird, sind seine Erzählungen auch mit Anekdoten aus diesem, für einen Soldaten eher untypischen, Bereich gespickt.

Als „Gourmet“ schildert er zudem ausführlich die verschiedensten Gaumenfreuden in den Ländern, die er bereist hat; dem an guten Essen Interessierten liefert er gleich die interessantesten Rezepte mit.

Eindringlich schildert der Autor wie er es persönlich erlebt hat, dass sich der engere Heimatbegriff der ersten Kindheitstage zunehmend erweitert; deshalb sieht er seine geistige und kulturelle Heimat heute eher in Europa. Dabei bleibt er in ganz besonderer Weise seinem deutschen Vaterland verbunden, das er immer wieder in alle Himmelsrichtungen durchmessen hat.

Dies ist ein Buch, das den Offizierberuf heute aus einer eher unbekannten Perspektive zeigt.

Der Autor erzählt seinen Lebensweg als Zeitzeuge von z.T. historischen, immer aber außergewöhnlichen Entwicklungen durchaus mit (bisweilen augenzwinkerndem) Humor. Da er seine Erzählungen zudem mit mancher lukullischen Köstlichkeit würzt, liest sich diese recht umfangreiche „Dokumentation“ eines Soldatenlebens heute dennoch leicht, ja genüsslich.

 

 

 

Harald V. Schlieder, Opa Willy

Harald Volkmar Schlieder, Opa Willy. 1891 Dresden - 1958 Miltenberg. Von einem, der aufsteigen wollte. Eine sächsisch-deutsche Lebensgeschichte in Frieden und Krieg, Berlin 2012, Paperback, 172 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-937885-53-7, Preis 19,80€

 

Harald Volkmar Schlieder

ist 1944 in Cosel an der Oder in Oberschlesien geboren, in Miltenberg am Main, Sonthofen im Allgäu und in Paris aufgewachsen und wohnt nun, nach einem langen Berufsleben, das ihn durch ganz Deutschland und Europa geführt hat, seit 2004 mit seiner Frau Bärbel wieder in Miltenberg, der „Perle des Mains“, zwischen Odenwald und Spessart. Seitdem ist er als Schriftsteller tätig und legt nun bereits sein sechstes Buch vor.

Die Biographie seines Großvaters, Richard Willy Schlieder, ist der Versuch, das Porträt eines Mannes zu zeichnen, der sich – aus einfachsten Verhältnissen in Dresden stammend – durch Fleiß und Redlichkeit zum Feinmechanikermeister empor-gearbeitet hat: das Porträt eines gutmütigen Mannes, den der Autor in seinen späteren Lebensjahren noch kennen gelernt hat, dessen früherer Lebensweg jedoch durch Dokumente nur teilweise belegt ist. Umfangreiche Recherchen, nicht zuletzt in Dresden, waren daher erforderlich.

Die Einflechtung historischer, lokaler wie überregionaler Ereignisse, Umstände und Entwicklungen, wie sie der damalige „Mann auf der Straße“ – in der Regel als passiver Beobachter – erlebte und wahrnahm, gibt dieser Biographie eine gewisse zeithistorische Dimension. Sie soll auch dazu beitragen, Verständnis dafür zu entwickeln, dass die heutigen, scheinbar selbstverständlichen Annehmlichkeiten unseres freiheitlichen, demokratischen Sozialstaates keineswegs vom Himmel gefallen sind, sondern am bisherigen Ende einer langjährigen Entwicklung stehen.

Unsere Vorfahren, die vor reichlich hundert Jahren einen in der Regel recht steinigen und entbehrungsvollen Weg gegangen sind, haben es verdient, dass man sich auch heute noch mit ihnen beschäftigt und ihr Andenken in Ehren hält. Ohne sie gäbe es uns nicht.