Eberhard Birk und Heiner Möllers (Hrsg): Luftwaffe und Luftverteidigung

Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, Band 6

Eberhard Birk und Heiner Möllers (Hrsg), Luftwaffe und Luftverteidigung, Band 6 der Reihe: Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, (begründet und herausgegeben von Eberhard Birk und Heiner Möllers), Berlin 2017. 

 

ISBN 978-3-945861-48-6, Paperback, 252 Seiten, 19,80€

 

 

Aus Anlass ihres 60. Geburtstages widmete sich die Luftwaffe bei ihrer 5. Militärhistorischen Tagung der Organisations-, Mentalitäts- und Einsatz-geschichte der Flugabwehrraketentruppe.

Diese war zu Zeiten der Blockkonfrontation bis 1990 "Immer im Einsatz". Eingebunden in die "NATO Integrated Air Defence" war die FlaRak dabei in hohem Maße als NATO Command Forces bereits in Friedenszeiten in das Bündnis integriert. Sie stand nicht allein, sondern leistete ihren Dienst dabei im engen Verbund mit anderen Dienstteilbereichen der Luftwaffe sowie den Alliierten.

Ergänzt wird der Band durch weitere Beiträge zur Luftverteidigung der NATO sowie andere Facetten der nunmehr sechs Jahrzehnte andauernden Geschichte der fliegenden Teilstreitkraft der Bundeswehr.

 

Die Herausgeber sind als Historiker der Luftwaffe in Forschung und Lehre tätig.

 

Der Band wurde gefördert durch die

Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V.

 

 

 

Eberhard Birk, Peter Andreas Popp (Hrsg.): Luftwaffenoffizier21 - Das Selbstverständnis des Luftwaffenoffiziers zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, Band 5

 

Eberhard Birk, Peter Andreas Popp (Hrsg.), Luftwaffenoffizier 21 - Das Selbstverständnis der Luftwaffenoffiziere des 21. Jahrhunderts, Band 5 der Reihe: Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, (begründet und herausgegeben von Eberhard Birk und Heiner Möllers), Berlin 2016. 

 

ISBN 978-3-945861-32-5, Paperback, 348 Seiten, 19,80€

 

 

Was „man“ von einem Offizier verlangt, ist dem Wandel unterworfen. Dies umso mehr, als die Welt sich seit 1989/90 in einem rasanten Umbruch befindet. Die deutsche Sicherheitspolitik steht vor einem Bündel vielfältiger

Verwundbarkeiten. Die Realität der Auslandseinsätze schien bis vor ganz kurzer Zeit die Frage der Landes- und Bündnisverteidigung gänzlich in den Schatten gestellt zu haben. Doch diese gewinnt immer mehr an Bedeutung. Im Spannungsfeld vielfältiger Herausforderungen für Freiheit und Frieden, die im neuen hybriden Kriegsbild kulminieren, verändert sich das Anforderungsprofil für die Soldaten der Bundeswehr.

 

Gab es in früherer Zeit noch recht griffige Vorstellungen vom „Bild des Offiziers“, so ist dies mittlerweile ganz anders. Wer regelmäßigen Kontakt mit Offizieranwärtern und -anwärterinnen sowie jungen Offizieren pflegt, merkt schnell, wie groß ihr Wunsch nach geistiger Orientierung ist.

 

Wie sich das Bild des Offiziers der Luftwaffe derzeit darstellt, wie es sich in den letzten Jahren wandelte und künftig noch verändern dürfte, ist Thema dieses Sammelbandes. Er spiegelt den Erfahrungsschatz von größtenteils aktiven Luftwaffenoffizieren sowie von militärischen und zivilen Angehörigen der Luftwaffe, die mit der Ausbildung und Erziehung des Offiziernachwuchses betraut sind, wider.

 

Der Leser erfährt damit Grundlegendes über das facettenreiche Selbstverständnis einer militärischen Berufsgruppe: zur Information und Bestandsaufnahme, für tieferes Nachdenken und – nicht zuletzt – für dessen tragfähige dynamische Weiterentwicklung.

 

Die Herausgeber sind Dozenten für

Militärgeschichte an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck

 

Der Band wurde gefördert durch die

Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V.

 

 

 

 

Claas Siano, Die Luftwaffe und der Starfighter. Rüstung im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Militär.

Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, Band 4

 

Claas Siano, Die Luftwaffe und der Starfighter. Rüstung im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Militär, Band 4 der Reihe: Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe (begründet und herausgegeben von Eberhard Birk und Heiner Möllers), Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-33-2, Paperback, 372 Seiten, 24,80€

 

Claus Siano untersucht erstmals auch unter Hinzuziehung der Quellen des Bundestages und der Luftwaffenführung die Beschaffung und Nutzung des Lockheed F-104 Starfighter in der Bundeswehr. Dadurch kann er nachweisen, dass die Probleme, die 1965/66 in der Starfighter-Krise münden, in erster Linie selbst verschuldet waren.

 

Die Luftwaffe war mit dem Waffensystem Starfighter nicht allein organisatorisch überfordert. Sie hat auch innerhalb der Bundeswehr und im Bundesverteidigungsministerium wie auch in den politischen Raum selten umfassend und eindeutig informiert.

 

 

 

 

Eberhard Birk, Heiner Möllers (Hrsg.), Luftwaffe und Luftkrieg, Berlin 2015

Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, Band 3

 

Eberhard Birk, Heiner Möllers (Hrsg.), Luftwaffe und Luftkrieg, Berlin 2015.

 

ISBN 978-3-937885-93-3, 268 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 19,90€

 

 Luftstreitkräfte haben in der heutigen Kriegführung eine besondere Rolle, weil sie schnell verlegbar und auf größere Distanzen auch abstandsfähig wirken können. Damit besitzen sie für die militärische Führung wie auch die Politik, die den Einsatz von Streitkräften verantwortet, eine besondere Bedeutung. Im vorliegenden Band thematisieren verschiedene Autoren mit dem Einsatz von Luftstreitkräften verbundene Aspekte, die bisher weniger betrachtet wurden. Gleichzeitig werden dabei auch Spannungsfelder wie gesellschaftliche Akzeptanz, Versorgung von Streitkräften im Krieg, völkerrechtliche Fragen zu Einsätzen von Streitkräften und nicht zuletzt rüstungswirtschaftliche Fragen berührt. 

Die Herausgeber sind als Historiker der Luftwaffe in Forschung und Lehre tätig. 

Der Band wurde gefördert durch die

Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. 

 

 

 

Die Luftwaffe zwischen Politik und Technik

Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, Band 2

Eberhard Birk / Heiner Möllers / Wolfgang Schmidt (Hrsg.),

Die Luftwaffe zwischen Politik und Technik. Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, Band 2, Berlin 2012, Paperback, 188 Seiten.

 

ISBN 978-3-937885-56-8, Preis 19,80€

 

 

 

Die Luftwaffe der Bundesrepublik Deutschland ist die wohl am umfassendsten technisierte Teilstreitkraft der Bundeswehr. Ihr Fähigkeitsprofil zur Projektion von Luftmacht bedeutet für den Dienst ihrer Soldatinnen und Soldaten einen ständigen Umgang mit Technik. Dies stellt einen Interaktionsprozess dar, der besonders prägend auch für das Selbstverständnis der Luftwaffenangehörigen ist und der einen eigenen Soldatentypus hervor gebracht hat. Hinzu kommt, dass die Bestimmungsgröße Technik bzw. die technologischen Entwicklungen den Menschen einen permanenten Anpassungsprozess abverlangen. Die „Schnittstelle“ Mensch ist im Spannungsbogen zwischen militärischem Auftrag und technischer Realisierung augenscheinlich unverzichtbar. Zunehmende soziotechnische Dynamik im Rahmen militärischen Gewalthandelns verlangt aber neben einer Offenheit in Bezug auf den technischen Fortschritt ganz besonders eine ethische Fundierung jedes Einzelnen. Von all dem sind keineswegs nur die Soldaten in den fliegenden Verbänden betroffen. Weil Luftwaffe nur als ein modulares, interoperables System überhaupt funktionieren kann, sind auch die Angehörigen der Flugabwehrraketentruppe oder der Führungsdienste sowie der Logistik und des Objektschutzes den vielfältigen technischen Einflüssen ausgesetzt. Aus diesen Grundbedingungen resultiert, dass zur Durchführung des technikbasierten Auftrags der Luftwaffe komplexe und permanente Ausbildungen an komplizierten (Waffen)-Systemen als Vorbereitung für den Dienst am Gerät, einschließlich der Vermittlung ethischer Normen, unerlässlich sind. Die Luftwaffe als Ganzes und ihre Soldatinnen und Soldaten im Besonderen haben sich dabei den wandelnden Anforderungen infolge technischer Weiterentwicklungen beständig angepasst. Gleichzeitig wurde die Gesamtorganisation Luftwaffe immer wieder strukturell reformiert, um sowohl die militärischen Aufträge, als auch die technologischen Erfordernissen in Einklang miteinander zu bringen.

Mensch und Technik gewährleisten zwar die Erfüllung der militärischen Aufträge im Grundbetrieb wie im Einsatz. Gleichwohl bestimmen die verfassungsrechtlichen Normen und die politischen Vorgaben das Aufgabenprofil der Luftwaffe insgesamt. Regierung und Parlament setzen den politischen und finanziellen Rahmen, innerhalb dessen sich Mensch und Technik bewegen. Hinzu kommt, dass die Bundeswehr als Ganzes ein Teil gesellschaftlicher Entwicklung und Handelns ist. Dies schließt selbstverständlich auch die kritische Begleitung durch die Medien als ein wichtiges Korrelativ staatlichen Handels ein. Sie begleiten z. B. größere Beschaffungsvorhaben, beleuchten Friktionen im Dienst der Truppe oder berichten über Unglücksfälle. Sie sorgen somit für Transparenz militärischen Handels innerhalb einer offenen Gesellschaft.

Im vorliegenden Band werden im Wesentlichen die Ergebnisse zentraler Themenfelder der 3. Militärhistorischen Tagung der Luftwaffe der Öffentlichkeit präsentiert, die vom 7. und 8. März 2012 am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam stattgefunden hat. In den publizierten Beiträgen diskutieren die Autoren exemplarisch an einigen Beispielen den Spannungsbogen, in dem die Luftwaffe der Bundesrepublik Deutschland zwischen „Politik und Technik“ eingebunden war und ist. Dabei belässt es dieser Band nicht allein mit historischen Betrachtungen, sondern er enthält ganz bewusst auch gegenwarts- und zukunftsbezogene Ausführungen. Denn die Herausgeber verstehen diese Publikation als ein Instrument der historisch-politischen Bildung, die vor dem Hintergrund historischer Prozesse und Erfahrungen den Gedankenaustausch über gegenwärtige Phänomene mit in Gang setzen will und gegebenenfalls einen zukünftigen Gestaltungsrahmen mit abzustecken hilft. Zudem hat es den Anschein, dass die soziotechnische Dynamik im Bereich zukünftiger Luftkriegsoperationen deutlich mehr Fahrt aufnehmen wird, als es bisher schon der Fall gewesen ist. Mehr noch bietet sich ein Blick auf Gegenwart und Zukunft der Luftwaffe im Beziehungsgefüge Mensch und Technik auch deshalb an, weil in diesem Band u. a. auch hochrangige Vertreter der derzeitigen Akteursebene dieser Teilstreitkraft gerade im Hinblick auf gegenwärtige Herausforderungen und zukünftige Notwendigkeiten zu Wort kommen.

 

Der Band wurde gefördert durch die

Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V.