Marcel Bohnert, Andy Neumann: German Mechanized Infantry on Combat Operations in Afghanistan

Marcel Bohnert, Andy Neumann: German Mechanized Infantry on Combat Operations in Afghanistan, Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-45-5, Paperback, 100 Seiten, 12,80€

 

In 2010, German soldiers in Afghanistan were involved in the heaviest fighting since the establishment of the Bundeswehr. After eight months of preparation for operations, our 2nd Company, 92 Mechanized Infantry Training Battalion, was the first unit of Task Force Kunduz III to be deployed completely to Afghanistan, and only a few days after its arrival started to patrol the troubled district of Chahar Darreh.

 

 

 

Björn Haberer: Die Resonanz der Jugendoffiziere der Bundeswehr in der Zielgruppe und deren Rolle bei der Vertrauensgenerierung

Björn Haberer: Die Resonanz der Jugendoffiziere der Bundeswehr in der Zielgruppe und deren Rolle bei der Vertrauensgenerierung, Berlin 2017.

 

ISBN 978-3-945861-47-9, Paperback, 276 Seiten, 24,80€

 

Gelingt es staatlichen Institutionen, Meinungen und Menschen durch Öffent-lichkeitsarbeit zu beeinflussen? Kann durch diese ein Kommunikationsziel erreicht werden?

Die Bundeswehr setzt seit über 50 Jahren die Jugendoffiziere als PR-Personal ein, um das Vertrauen in die Streitkräfte zu generieren.

Doch mit welchem Erfolg?

Ist der betriebene Aufwand gerechtfertigt?

Mit der Untersuchung dieser Fragen beschäftigt sich vorliegende Studie, die eine Befragung von 2000 jungen Leuten auswertet.

 

 

 

Eberhard Birk, Peter Andreas Popp (Hrsg), LwOffz21 - Das Selbstverständnis der Luftwaffenoffiziere des 21. Jahrhunderts

 

Eberhard Birk, Peter Andreas Popp (Hrsg.), Luftwaffenoffizier 21 - Das Selbstverständnis der Luftwaffenoffiziere des 21. Jahrhunderts Band 5 der Reihe: Schriften zur Geschichte der Deutschen Luftwaffe, (begründet und herausgegeben von Eberhard Birk und Heiner Möllers), Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-32-5, Paperback, 348 Seiten, 19,80€

 

 

Was „man“ von einem Offizier verlangt, ist dem Wandel unterworfen. Dies umso mehr, als die Welt sich seit 1989/90 in einem rasanten Umbruch befindet. Die deutsche Sicherheitspolitik steht vor einem Bündel vielfältiger

Verwundbarkeiten. Die Realität der Auslandseinsätze schien bis vor ganz kurzer Zeit die Frage der Landes- und Bündnisverteidigung gänzlich in den Schatten gestellt zu haben. Doch diese gewinnt immer mehr an Bedeutung. Im Spannungsfeld vielfältiger Herausforderungen für Freiheit und Frieden, die im neuen hybriden Kriegsbild kulminieren, verändert sich das Anforderungsprofil für die Soldaten der Bundeswehr.

 

Gab es in früherer Zeit noch recht griffige Vorstellungen vom „Bild des Offiziers“, so ist dies mittlerweile ganz anders. Wer regelmäßigen Kontakt mit Offizieranwärtern und -anwärterinnen sowie jungen Offizieren pflegt, merkt schnell, wie groß ihr Wunsch nach geistiger Orientierung ist.

 

Wie sich das Bild des Offiziers der Luftwaffe derzeit darstellt, wie es sich in den letzten Jahren wandelte und künftig noch verändern dürfte, ist Thema dieses Sammelbandes. Er spiegelt den Erfahrungsschatz von größtenteils aktiven Luftwaffenoffizieren sowie von militärischen und zivilen Angehörigen der Luftwaffe, die mit der Ausbildung und Erziehung des Offiziernachwuchses betraut sind, wider.

 

Der Leser erfährt damit Grundlegendes über das facettenreiche Selbstverständnis einer militärischen Berufsgruppe: zur Information und Bestandsaufnahme, für tieferes Nachdenken und – nicht zuletzt – für dessen tragfähige dynamische Weiterentwicklung.

 

Die Herausgeber sind Dozenten für

Militärgeschichte an der Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck

 

Der Band wurde gefördert durch die

Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V.

 

 

 

 

Marcel Bohnert / Björn Schreiber (Hrsg.), Die unsichtbaren Veteranen. Kriegsheimkehrer in der deutschen Gesellschaft.

Marcel Bohnert / Björn Schreiber (Hrsg.), Die unsichtbaren Veteranen. Kriegsheimkehrer in der deutschen Gesellschaft.

 

ISBN 978-3-945861-27-1, 324 Seiten, Paperback,  24,80€

 

 

Weit über 350.000 Mal hat die Bundeswehr Soldatinnen und Soldaten in Auslands-missionen entsandt. Die Veteranen dieser Einsätze sind inzwischen in allen Bereichen unseres Lebens anzutreffen. Eine umfassende und ernsthafte Auseinandersetzung über sie hat es in Deutschland bislang allerdings noch nicht gegeben. Wenn wir ehrlich sind, wurde ihre Anwesenheit durch den größten Teil unserer Bevölkerung noch nicht einmal bemerkt.

 

Mit diesem Buchband möchten wir zu einem stärkeren Bewusstsein für Kriegsheimkehrer in Deutschland beitragen. Wir wollen ihre Anliegen und Ziele verdeutlichen und einen Debattenbeitrag liefern, der die hierzulande zögerlich beginnende Veteranenkultur weiter voran bringt. Wir – das sind 31 Wissen-schaftler, Journalisten, Militärs und aktive Unterstützer der Neuen Veteranen und ihrer Angehörigen.

 

„Dieses Werk bietet eindrucksvolle persönliche Einblicke in die Erlebnisse und Erfahrungen der Veteranen. Sie werden durch journalistische und wissenschaftliche Beiträge ergänzt. Das sind beste Voraussetzungen, um zu einer wichtigen gesellschaftlichen Diskussion beizutragen.“

Dr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages

 

„»Den Charakter eines Staates und Volkes erkennt man daran, wie er/es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.« Dieses Buch ruft uns schmerzhaft diesen Satz des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle in Erinnerung. Wir alle tragen Verantwortung für unsere Veteranen. Werden wir ihr gerecht?“

Marco Seliger, loyal – Magazin für Sicherheitspolitik

 

"Viele Veteraninnen und Veteranen haben im Auslandseinsatz Dinge erlebt, die sie nicht mehr ohne Schwierigkeiten an ihren Alltag in Deutschland anknüpfen lassen. Es ist an der Zeit, diesen Menschen einen würdigen Platz in der gesellschaftlichen Mitte zu gewähren, denn es ist die gesellschaftliche Mitte, die sie in diese Einsätze schickt."

Johannes Clair, Bestsellerautor

Phil C. Langer & Gerhard Kümmel (Hg.), „Wir sind Bundeswehr.“ Wie viel Vielfalt benötigen/vertragen die Streitkräfte?  

Phil C. Langer & Gerhard Kümmel (Hg.), „Wir sind Bundeswehr.“ Wie viel Vielfalt benötigen/vertragen die Streitkräfte?

 

ISBN 978-3-945861-03-5, Paperback, 164 Seiten, 19,80€

 

 

Es zeichnet sich ab, dass in Zukunft vermehrt Teile der bislang als „ausländisch“ oder „migrantisch“ wahrgenommenen Bevölkerung, aber auch von Frauen und (bekennenden) Homosexuellen in den deutschen Streitkräften zu finden sein werden.

Die Bandbreite von unterschiedlichen kulturellen, sub-kulturellen und religiös-ethnischen biographischen Hintergründen in der Bundeswehr wird damit wachsen. Als Folge davon können eine Zunahme von Emanzipations- und Partizipations-ansprüchen und eine Verschärfung der Akzeptanz- und Legitimitäts-problematik erwartet werden. Der von Minderheiten ausgehende Problemdruck in der Bundeswehr und die daraus resultierenden Toleranz- und Integrationsanforderungen werden demnach eher zu- als abnehmen.

 

 

 

Marcel Bohnert / Lukas J. Reitstetter (Hrsg.): Armee im Aufbruch. Zur Gedankenwelt junger Offiziere in den Kampftruppen der Bundeswehr, Berlin 2014

Marcel Bohnert / Lukas J. Reitstetter (Hrsg.): Armee im Aufbruch. Zur Gedankenwelt junger Offiziere in den Kampftruppen der Bundeswehr, Berlin 2014.

Hardcover: ISBN 978-3-937885-99-5, 34,80€

Paperback: ISBN 978-3-937885-98-8, 24,80€

 

 

In den vergangenen Monaten ist immer wieder der Ruf nach einer Beteiligung von deutschen Soldatinnen und Soldaten am gesellschaftlichen Dialog erklungen. In diesem Sammelband kommen 16 junge Offiziere und Offizieranwärter der Kampftruppen dieser Aufforderung nach. Sie nehmen ihre Chance wahr, sich als uniformierte Staatsbürger in den öffentlichen Diskurs einzubringen und einer breiten Leserschaft einen Einblick in ihre Gedankenwelt zu ermöglichen.

Das tun sie auf eigene Initiative und freiwillig – ohne Befehle,enge Vorgaben oder anders gearteten Druck. Wie sich bei der Lektüre ihrer Texte erkennen lässt, bleiben ihre Ansichten und Einstellungen durchaus unterschiedlich und kontrovers. Sie sind mutig, herausfordernd, von großem Idealismus geprägt und zeigen die große Vielfalt der den Offiziernachwuchs bewegenden Themen. In jedem Falle sind sie ein bemerkenswertes Portfolio der zukünftigen Führungskräfte unserer Bundeswehr.

 

„Ich begrüße es daher sehr, wenn Menschen, die in recht jungen Jahren Verantwortung als militärische Vorgesetzte übernehmen,Ihre Wahrnehmungen öffentlich machen. Nicht zuletzt leisten die Soldatinnen und Soldaten mit dieser Schrift einen wichtigen Beitrag, das Leitbild des Staatsbürgers in Uniform weiter mit Leben zu füllen.“

Hellmut Königshaus,

Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages

 

 

„Für die Sicherheit unseres Landes und den Schutz unserer Bürger aktiv einzutreten, ist ein ehrenvoller Dienst an unserer Gesellschaft – die Diskussion darüber wollen wir nicht nur anderen überlassen.

Die jungen Autorinnen und Autoren leisten hierzu einen bemerkenswerten und mutigen Beitrag.“

Bruno Kasdorf, Generalleutnant, Inspekteur des Heeres

 

 

 

Gustav Lünenborg, Bürger und Soldat. Innere Führung hautnah, 1956-1993 und 1993-2015

Gustav Lünenborg, Bürger und Soldat. Innere Führung hautnah 1956-1993, 1993-2015.

 

ISBN 978-3-945861-07-3, Paperback, 268 Seiten, 19,80€

 

 

Der Autor war Soldat von 1956 bis 1993 und begleitet die Entwicklung der Bundeswehr bis heute. Er war u. a. 12 Jahre Kommandeur in verschiedenen Verwendungen und sechs Jahre Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr.

Lünenborg gibt einen tiefen, sehr persönlichen Eindruck in seine berufliche Welt und verbindet damit seine zahlreichen Ansprachen, Vorträge, Veröffentlichungen zu den Konfliktfeldern „Bundeswehr und Gesellschaft“, „Warum deutsche Soldaten?“, „Militärische Führung“ oder „Was ist Innere Führung“?

 

Da sind klare Aussagen zu „Soldatische Vorbilder“, „Soldat und Christ“, „Tradition“, „Soldaten sind Mörder“, zu Atomwaffen, zur „Wehrmachtsstellung“ oder „Nichts ist gut in Afghanistan“. Schließlich zur Gegenwart deutscher Soldaten im Krieg.

 

Das Buch begleitet die praktische Arbeit des Autors als militärischer Führer, als Lernender und als Lehrender. Dabei sind die Einordnung der Streitkräfte in den freiheitlichen Rechtsstaat und die Führung von Soldaten die Leitthemen.

 

 

 

Cornelia Fedtke / Kai-Uwe Hellmann / Jan Hoermann, Migration und Militaer

Cornelia Fedtke / Kai-Uwe Hellmann / Jan Hörmann

Migration und Militär. Zur Integration deutscher Soldaten mit Migrationshintergrund in der Bundeswehr.

164 Seiten, paperback, Berlin 2013.

 

ISBN 978-3-937885-72-8, Preis 16,80€

 

In Deutschland leben ungefähr 15 Millionen Menschen, die einen Migrationshintergrund haben. Dies entspricht einem Fünftel der Bevölkerung. Viele Migrantinnen und Migranten sind in Deutschland geboren und haben ihren Platz in der Gesellschaft längst gefunden. Zu diesen können mit Sicherheit die meisten Bundeswehrsoldaten mit Migrationshintergrund gezählt werden. Dabei setzt deren Eintritt in die Streitkräfte nicht nur eine hohe Integrationsbereitschaft, sondern auch eine spezielle Form der Identifikation mit Deutschland voraus.

In diesem Zusammenhang ist ein besonderes Augenmerk auf die Ergebnisse einer bundeswehrinternen Studie zu richten, die vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr im Jahre 2009 durchgeführt wurde. Hierin wurde festgestellt, daß etwa zwölf Prozent der Soldatinnen und Soldaten in der deutschen Armee einen Migrationshintergrund besitzen, wovon fünf Prozent eigene Migrationserfahrungen aufweisen, also nicht in Deutschland geboren wurden. Im Vergleich dazu wiesen bezüglich des Bevölkerungsdurchschnitts, auf Grundlage des Mikrozensus des statistischen Bundesamtes, ‚lediglich’ 9,9 Prozent der Personen einen Migrationshintergrund im engeren Sinne auf.

Die Themen „Migration“ und „Integration“ firmieren dabei nicht nur als Bestandteil eines Diskurses innerhalb der Bundeswehr, sondern genießen auch in der allgemeinen Öffentlichkeit hohe Aufmerksamkeitswerte.

Was die Bundeswehr bezüglich des Verhältnisses von Migration und Integration tatsächlich unternimmt und welche Selbstdarstellungen, Entscheidungen und Maßnahmen existieren und daraus folgen – das zu reflektieren war Ziel eines Forschungsprojektes mit Studierenden an der HSU/UniBwH. Der vorliegende Bericht gibt die Ergebnisse dieses Projektes wieder.

 

 

Heike Barsch, Marschbefehl Afghanistan. Das Ende einer Beziehung, Berlin 2011

Heike Barsch, Marschbefehl Afghanistan. Das Ende einer Beziehung

128 Seiten, Taschenbuch, Berlin 2011.

 

ISBN 978-3-937885-38-4 9,80€

 

 

Dies ist das erste Tagebuch von Heike Barsch seit Teenagerzeiten; damals hatte sie nach einiger Zeit bemerkt, dass sie die schönen Momente ausgelassen und nur die Kräche ihrer Eltern notiert hatte. Ein Ehekrisentagebuch ihrer Eltern also. Sie gab das Tagebuchschreiben recht schnell wieder auf und verbrannte die Seiten im Kamin.

Nun ist es wieder soweit. Der Freund, Sanitäter bei der Bundeswehr, erhält einen Marschbefehl nach Afghanistan. Es liegt in der Natur der Sache, dass es auch dieses Mal wohl nur Schmerzliches zu notieren gibt. Aber irgendwie hofft die Autorin, wider besseres Wissen, das Problem wäre weg, wenn sie das Buch nach dem Schreiben zu macht - ich sehe Dich nicht, also sieh Du mich doch bitte auch nicht ...

Marschbefehl nach Afghanistan. Das würde sich so für einen Namenswitz eignen, aber irgendwie ist selbst der Galgenhumor der Autorin auf der Strecke geblieben. Nur ihr Sarkasmus und Zynismus, die verlassen sie wohl erst im Tode ...

... aber da passen sie und ihr Freund (noch) zueinander: in Anlehnung an die Aussage eines hochrangigen Politikers hatte ihr Freund die Beziehung mal als „eheähnliche Zustände” bezeichnet. Aber nun: der Beziehungs-GAU!

Dieses Buch ist wohl das erste, das die Gefühlswelt von Partnern von Soldaten, die in den Einsatz gehen sollen, ehrlich, offen und nicht selten auch zynisch beschreibt, wie der Begriff „Afghanisatan“ unterstreicht.