Christian J. Grothaus Der "hybride Krieg" vor dem   Hintergrund der kollektiven Gedächtnisse Estlands, Lettlands und Litauens Berlin 2017, ISBN 978-3-945861-56-1, 72 Seiten, Paperback, 9,80 Euro.

Christian J. Grothaus, Der "hybride Krieg" vor dem Hintergrund der kollektiven Gedächtnisse Estlands, Lettlands und Litauens, Band 10 aus unserer Reihe: Standpunkte und Orientierungen, Berlin 2017.

 

ISBN 978-3-45861-56-1, 72 Seiten, Paperback, 9,80 Euro.

  

72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Baltikum wieder im militärischen Fokus Deutschlands. Wer sind die uralten Ethnien, die sich in den Staaten Estland, Lettland und Litauen sammeln? Was prägt ihre kulturellen Gedächtnisse? Wie ist das Verhältnis bestellt zu uns, die wir über 800 Jahre lang die Region mitgestalteten? Und wie das zu Russland, dem großen Nachbarn aus dem Osten?

 

Der vorliegende Essay unternimmt den Versuch, in der Geschichte der baltischen Völker Kontinuitäten zu entdecken und diese auf ein "hybrides Kriegsszenario" der Gegenwart zu projizieren.

 

Dr. Christian J. Grothaus ist diplomierter Architekt und in Kulturwissenschaften promoviert. Er arbeitet als Autor und Dozent im Schnittfeld von Geschichte, Philosophie sowie Kunst und ist aktiver Reserveoffizier bei der Bundeswehr.

Martin Sebaldt: Nicht abwehrbereit.                            Die Kardinalprobleme der deutschen Streitkräfte, der Offenbarungseid des Weißbuchs und die Wege aus der Gefahr

Martin Sebaldt: Nicht abwehrbereit. Die Kardinalprobleme der deutschen Streitkräfte, der Offenbarungseid des Weißbuchs und die Wege aus der Gefahr, Band 9 aus unserer Reihe: Standpunkte und Orientierungen, Berlin 2017.

 

ISBN 978-3-945861-51-6, Paperback, 156 Seiten, 9,80€

 

 

Deutschland ist nicht abwehrbereit. Die Bundeswehr kann den Auftrag des Grundgesetzes zur Verteidigung unseres Landes nicht erfüllen, und sie wird auch den Ansprüchen unserer westlichen Bündnispartner nicht mehr gerecht. Vorbei die Zeiten, als man sich noch über die nur „bedingte“ Abwehr-bereitschaft bundesdeutscher Streitkräfte Sorgen machen musste.

 

Die bedrückende Gesamtdiagnose des Politikwissenschaftlers und Reserve-offiziers Martin Sebaldt lautet, dass die Bundeswehr aufgrund fehlender Aufwuchspotentiale, einer nicht nachhaltigen Personallage, ihrer zunehmenden Distanz von der Gesellschaft, einer immer bedrohlicher werdenden Ausstattungsmisere, zunehmend veraltender Organisationsstrukturen und nicht zuletzt wegen strategisch-konzeptioneller Blindstellen ihrem derzeitigen Aufgabenportfolio nicht gerecht werden kann.

Für eine umfassende Reform unserer Streitkräfte, die diesen Namen auch verdient, ist es höchste Zeit.

 

 

 

 

Florian Beerenkämper, ŸMarcel Bohnert,Ÿ Anja Buresch,  Sandra Matuszewski: Der innerafghanische Friedens- und Aussöhnungsprozess. Folgerungen für die künftige deutsche Beteiligung an internationalen Operationen zur Krisenbewältigung in fragilen Staaten

Florian Beerenkämper, ŸMarcel Bohnert,Ÿ Anja Buresch,  Sandra Matuszewski: Der innerafghanische Friedens- und Aussöhnungsprozess. Folgerungen für die künftige deutsche Beteiligung an internationalen Operationen zur Krisenbewältigung in fragilen Staaten, Berlin 2016.

 

ISBN 978-3-945861-40-0,  72 Seiten, 9,80 Euro.

 

 

Mit der Übergabe der Sicherheitsverantwortung von der internationalen Staatengemeinschaft an die afghanische Regierung Ende 2014 und dem damit einhergehenden Abschluss der ISAF-Mission war nicht nur die Hoffnung verbunden, dass das Land eigenständig für Stabilität und Sicherheit sorgen kann, sondern dass damit auch der gesamtgesellschaftliche Friedensprozess entscheidend voran getrieben wird.

Beides ist bisher nicht eingetreten. Stattdessen hat die Gewalt im Land seit der Jahresende 2014 ein Besorgnis erregendes Ausmaß angenommen.

 

Hunderttausende Afghanen fliehen derzeit vor der neuerlichen Eskalation des Bürgerkrieges. Viele Distrikte sind inzwischen wieder in die Hände der Taliban gefallen. Die afghanische Regierung konnte bis heute noch nicht zeigen, dass sie in der Lage ist, ihr Gewaltmonopol auch weit außerhalb der Hauptstadt Kabul durchzusetzen. Dadurch ist auch der seit 2010 international massiv unterstützte Friedensprozess ins Stocken geraten.

 

Die vorliegende Analyse befasst sich vor diesem Hintergrund mit den Ansätzen zur Etablierung eines Friedensprozesses in Afghanistan sowie dem damit einhergehenden entwicklungspolitischen Engagement der Bundesrepublik Deutschland. Sie versucht anhand dessen, Folgerungen für die künftige deutsche Beteiligung an internationalen Operationen zur Krisen- und Konfliktbewältigung abzuleiten.

 

 

 

Klaus Beckmann, Treue.Bürgermut.Ungehorsam. Anstöße zur Führungskultur und zum beruflichen Selbstverständnis in der Bundeswehr

Klaus Beckmann, Treue.Bürgermut.Ungehorsam.

Anstöße zur Führungskultur und zum beruflichen Selbstverständnis in der   Bundeswehr, Berlin 2015.

 

ISBN 978-3-945861-21-9, 100 Seiten, 9,80 Euro

 

 

Soldaten verdienen Respekt, denn sie riskieren im Extremfall ihr Leben – im Dienst der Demokratie. Jedoch beklagen sich Angehörige der Bundeswehr häufig: Über fehlende Anerkennung in der Bevölkerung, mehr noch über das schlechte Betriebsklima in den Kasernen.

Das Buch eines evangelischen Militärseelsorgers ruft dazu auf, sich nicht als „Opfer“ zu fühlen, sondern selbstbewusst für eine Armee einzutreten, in der jeder Soldat sagt: „Ich weiß, warum ich hier diene!“ Ein Plädoyer für den Staatsbürger in Uniform, der nicht „pflegeleicht“ ist und den aufrechten Gang liebt.

 

 

 

Uwe Hartmann, Hybrider Krieg als neue Bedrohung von Freiheit und Frieden. Zur Relevanz der Inneren Führung in Politik, Gesellschaft und Streitkräften, Berlin 2015.

Uwe Hartmann, Hybrider Krieg als neue Bedrohung von Freiheit und Frieden. Zur Relevanz der Inneren Führung in Politik, Gesellschaft und Streitkräften, Berlin 2015.

 

ISBN 978-3-945861-04-2, 112 Seiten, 9,80 Euro

 

 

Alles neu oder nichts Neues? Am Begriff der hybriden Kriegführung scheiden sich die Geister. Dabei zeigt er die enorme Komplexität künftiger Bedrohungen aus, mit denen sich Politik, Gesellschaft und Streitkräfte konfrontiert sehen.

 

Uwe Hartmann zeigt auf, welche Rolle die bereits totgesagte Innere Führung heute dabei spielt. Denn sie ist vor dem Hintergrund eines Kriegsbildes entstanden, das viele Ähnlichkeiten mit der heutigen Lage hat. Manches Alte kommt wieder zu erstaunlicher Relevanz.

 

 

 

Hartwig von Schubert, Integrative Militärethik. Ethische Urteilsbildung in der militärischen Führung.    

 

Hartwig von Schubert, Integrative Militärethik. Ethische Urteilsbildung in der militärischen Führung.

 

ISBN 978-3-945861-06-6, Paperback, 124 Seiten, 9,80 €

 

 

Die Führung von Streitkräften in Einsätzen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Militärische Führer benötigen dafür eine ausgeprägte moralische Urteilskraft. Was ist aber damit gemeint? Wie können ethische Reflexionen bei der Führung von Streitkräften im Einsatz helfen?

Hartwig von Schubert bietet neben einer Klärung ethischer Begriffe Kriterien für einen ethischen Entscheidungs-Check an, die er anhand einer komplexen militärischen Lage einem Praxistest unterzieht. Er plädiert für eine integrative Militärethik, die sich aus den Ethiken verschiedenster Berufsgruppen speist und die interdisziplinär und international vermittelbar ist.

 

Zum Autor: Hartwig von Schubert (* 22. Januar 1954) ist evangelischer Theologe und promovierte an der Universität Heidelberg über Evangelische Ethik und Humangenetik (in Erweiterung veröffentlicht: Evangelische Ethik und Biotechnologie). Er war von 1982 bis 1987 Pastor im Hamburger Bahnhofsviertel St. Georg, von 1987 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter zu Fragen Medizinischer Ethik an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg, von 1992 bis 2002 erst Abteilungsleiter, dann Vorstand im Diakonischen Werk Hamburg, von 2002 bis 2004 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Nordelbien und seit 2005 Evangelischer Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg mit den Schwerpunkten Politische und Militärische Ethik.

 

Von November 2009 bis März 2010 begleitete von Schubert das 21. Deutsche Kontingent ISAF in den Norden Afghanistans.

 

 

Fouzieh Melanie Alamir, Vernetzte Sicherheit - Quo Vadis?

Fouzieh Melanie Alamir, Vernetzte Sicherheit - Quo Vadis?

 

ISBN 978-3-945861-05-9, Paperback, 80 Seiten, 9,80€

 

 

Kaum ein sicherheitspolitisches Konzept hat in den vergangenen zwei Dekaden eine vergleichbare Karriere gemacht wie das der 'Vernetzten Sicherheit'. Zugleich blieb es wenig greifbar und weit hinter den Erwartungen, die es weckte, zurück. F. Melanie Alamir zeigt auf, welche Bedeutungs-dimensionen ‘Vernetzte Sicherheit' hat. Sie zeichnet die deutsche Debatte zu ‘Vernetzter Sicherheit’ kenntnisreich nach und analysiert dabei auch die bislang kaum beachtete wachsende Schere zwischen inhaltlicher und politischer Dimension der Diskussion. Die Autorin wirft zudem einen kritischen Blick auf die Praxis 'Vernetzter Sicherheit’ in Peacebuilding-Prozessen. Zuletzt reflektiert sie die Zukunft ‚Vernetzter Sicherheit’ in Afghanistan.

 

F. Melanie Alamir kommt zu einem differenzierten und abgewogenen Urteil über die bisherige Debatte um ‘Vernetzte Sicherheit’, ihren Stellenwert im sicherheitspolitischen Diskurs und ihren möglichen künftigen Nutzen.

 

Zur Autorin: Als Leiterin eines Sektorberatungsvorhabens bei der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) agierte sie von 2004–2006 mit dem Thema Sicherheitssektor-reform erstmals an der Schnittstelle zwischen Sicherheits- und Entwicklungspolitik. Als Programm Managerin „Vernetzte Sicherheit“ bei der IABG mbH, einem privaten Technologie- und Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Sicherheit und Verteidigung, befasste sie sich von 2006–2011 primär mit Fragen der Koordination und verbessertem Schnittstellenmanagement zwischen Organisationen und Akteuren im nationalen und internationalen Krisenmanagement. Nach einer Phase als selbständiger Consultant leitet Frau Dr. Alamir seit 2013 das Kompetenzcenter Sicherheitssektorreform bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

 

 

Uwe Hartmann (Hrsg.)

Lernen von Afghanistan

Innovative Mittel und Wege für Auslandseinsätze

Uwe Hartmann (Hrsg.): Lernen von Afghanistan. Innovative Mittel und Wege für Auslandseinsätze, Berlin 2015.

 

ISBN 978-3-937885-87-2, 9,80€

 

 

Kämpfen oder Brunnenbohren? Das ist eine Frage, die häufig die öffentliche Debatte über die Aufgaben der Bundeswehr in Auslandseinsätzen bestimmt. Ein Entweder-Oder ist allerdings nicht nur wenig kreativ, sondern entspricht auch nicht der Realität in den Einsatzgebieten. Es gibt eine Vielzahl von innovativen Wegen, die kinetische und nicht-kinetische Mittel synchronisieren und damit einen wichtigen, manchmal sogar wirksameren Beitrag für das Erreichen der politischen Zwecke und militärischen Ziele leisten als die einseitige Fokussierung auf Gefechte oder Wiederaufbau.

 

Marc-André Walther, Frank Pieper, Uwe Hartmann und Fouzieh Melanie Alamir stellen vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in Afghanistan das breite Spektrum der Aufgaben der Bundeswehr exemplarisch am Konzept der Security Force Assistance, der Information und Kommunikation, der Reintegration von Aufständischen sowie der zivil-militärischen Zusammen-arbeit dar.

 

 

Dirk Freudenberg

Auftragstaktik und Innere Führung

Feststellungen und Anmerkungen zur Frage nach Bedeutung und Verhältnis des inneren Gefüges und der Auftragstaktik unter den Bedingungen des Einsatzes der Deutschen Bundeswehr

Dirk Freudenberg, Auftragstaktik und Innere Führung. Feststellungen und Anmerkungen zur Frage nach Bedeutung und Verhältnis des inneren Gefüges und der Auftragstaktik unter den Bedingungen des Einsatzes der Deutschen Bundeswehr, Berlin 2014.

 

ISBN 978-3-937885-95-7, 9,80€

 

 

Auftragstaktik und Innere Führung bestimmen die Führungskultur und das Selbstverständnis der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Dirk Freudenberg geht der Frage nach, in welchem Verhältnis diese zueinander stehen. Er kann nachweisen, dass die erst viel später erarbeitete Konzeption der Inneren Führung die Grundsätze der Auftragstaktik, die aus den Anforderungen des Krieges abgeleitet sind, in sich integriert.

 

Die Vielzahl der vom Autor verarbeiteten historischen Quellen aus dem letzten Jahrhundert unterstreicht das damals erreichte Reflexionsniveau, auf dem die heutige Diskussion über die Auftragstaktik aufbauen sollte.  

 

 

 

 

Daniel Giese

Militärische Führung im Internetzeitalter

Die Bedeutung von Strategischer Kommunikation und Social Media für Entscheidungsprozesse, Organisationsstrukturen und Führerausbildung in der Bundeswehr

Daniel Giese, Militärische Führung im Internetzeitalter, Berlin 2014, 

72 Seiten.

 

ISBN 978-3-937885-74-2, Preis 7,80€

 

Im Fokus des Buches steht die Analyse militärischer Führung im Internetzeitalter. Untersucht wird dabei zunächst, wie sich die Einsatzrealität angesichts einer radikal gewandelten Medienlandschaft geändert hat und mit welchen konkreten kommunikativen und organisatorischen Herausforderungen Streitkräfte im 21. Jahrhundert infolgedessen konfrontiert sind. Anschließend geht es um die Frage, wie militärische Entscheidungsprozesse und Organisa-tionsstrukturen vor diesem Hintergrund idealerweise anzupassen sind und welchen Stellenwert Strategische Kommunikation künftig im Rahmen übergeordneter militärischer Führung haben sollte.

 

Schließlich wird erörtert, welche kommunikativen Kompetenzen dafür erforderlich sind und dementsprechend künftig in der Stabsoffiziers- und General-/ Admiralstabsausbildung der Bundeswehr vermittelt werden sollten.